Kratzen und Scharren


Die Hühner der Stadtgut Görlitz GmbH werden in 5 Ställen gehalten,die auf einer kleinen Anhöhe im südlichen Grüngürtel der Stadt inmitten der Felder und Obstgärten des Landwirtschaftsbetriebes liegen. Die Ausläufe sind mit Kirsch- und anderen Bäumen bestanden. Im Schutz dieser nutzen die Tiere den Auslauf intensiv und sind gerne draußen. Bei schlechtem Wetter halten die Tiere sich gerne im großzügigen, überdachten Auslauf auf. Dass jede Hennenherde von Hähnen geführt wird, sorgt für ein stabiles Sozialgefüge und verhindert unnötige Rangkämpfe der Hennen.

Im Stall stehen die Legenester, hier sind die Sitzstangen, auf denen die Tiere nachts schlafen, hier gibt es Wasser und das Futter. Das Futter wächst auf den eigenen Feldern. Wir bauen für unsre Hennen Weizen, Gerste und Erbsen an. Weizen wird als ganzes Korn in die Einstreu gegeben, Gerste und Erbsen vermahlen und mit Mineralstoffen und Kalk gemischt, die nicht auf unsrem Betrieb wachsen, die die Hühner aber brauchen, um die gute und festschalige Eier zu legen. Unsere Besten legen wirklich "jeden Tag ein Ei“, wie es in einem bekannten Lied heißt. Nur Sonntag sind es dann nicht zwei.

Damit unsere Tiere nicht krank werden, ist der Auslauf mit Sonne und Licht und Luft, sowie ein ausgewogenes Biofutter am Wichtigsten. Zusätzlich geben wir jeder Henne einmal in der Woche Kanne-Brottrunk zu trinken, um die Verdauung zu stabilisieren. Impfungen gegen die gefährlichsten Geflügelkrankheiten ergänzen das Programm „Vorsorgen statt heilen.“ Dadurch sind unsere Legehennen so gesund, dass wir bereits seit vielen Jahren keine Medikamente mehr geben mussten.

Der zentrale Faktor für zufriedene und ruhige Herden sind die betreuenden Menschen, die Ihre Arbeit gerne machen. Bei uns kümmern sich Frau Blum und Frau Eckelt um unsere Hähne und Hennen.

Seit 2016 ziehen wir unsere eigenen Legehennen in unserem neuen Junghennenstall auf. Dieses Vorhaben wurde mit Mitteln aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds unterstützt.
 


Wir verstehen uns als runder Biobetrieb, der versucht den sogenannten Betriebsorganismus zu leben, indem Tiere und Pflanzen gemeinsam gezogen werden. Das Futtergetreide, das wir einsetzen, wächst auf unseren Feldern und wir halten auch nur soviel Tiere, wie Futtergrundlage vorhanden ist. Der Mist wird dann genutzt, indem wir ihn unter unseren Obstbäumen ausbringen, um damit die Fruchtbarkeit des Boden zu erhöhen und bessere Kirschen und Äpfel zu ernten. Wenn die Tiere zu alt werden, schlachten wir sie und unsere Freunde von Gut Krauscha machen aus Ihnen leckere Hühnersuppe oder Frikassee. So wie Bauern Ihre Tiere schon immer genutzt haben.

Gerne können Sie sich jederzeit persönlich bei uns umschauen. Für Gruppen stehen wir, bei ausreichender Voranmeldungszeit, für Betriebsführungen zur Verfügung. Wir hoffen auf Ihr Verständnis, dass dies zur Erntezeit nur sehr eingeschränkt möglich ist, da jede Hand und jeder Fuß draußen auf den Feldern gebraucht wird.












Mit der Umsetzung des Vorhabens "Ökologischer/biologischer Landbau" konnte auf den geförderten landwirtschaftlichen Flächen durch eine stärkere Nutzung der Naturfunktionen während der Bewirtschaftung eine stoffliche Belastung des Bodenwassers sowie die Bodenerosion vermindert und die Vielfalt des Tier- und Pflanzenlebens gefördert werden. Generell trägt der ökologische/biologische Landbau durch seine schützende und verbessernde Wirkung zum aktiven Umweltschutz bei.
 
 

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Öko-Kontrollstelle DE-ÖKO-006